Das Schulprogramm
Im Folgenden werden nur Auszüge aus dem aktuellen Schulprogramm vorgestellt, um sich einen umfassenderen Überblick zu verschaffen klicken sie hier.
1. Grundlagen der pädagogischen Arbeit
1.1 Erzieherische Grundsätze
Die GGS Jüchen versteht sich als einen Ort, an dem Kinder und Lehrer/innen in Zusammenarbeit mit den Eltern gemeinsam leben und lernen.
Unser oberster Grundsatz lautet:
Das Wohl aller am Schulleben Beteiligten ist unser Ziel.
Das heißt für uns: Wir legen Wert auf eine persönliche Beziehung und einen vertrauensvollen, respektvollen Umgang miteinander. Dies erfordert Toleranz und Bereitschaft zum offenen Gespräch. Wir nehmen Rücksichtaufeinander, respektieren Abmachungen und suchen Lösungen bei auftretenden Problemen.
Ein weiterer Grundsatz ist:
Wir fördern die Sozialfähigkeit der Kinder.
Das bedeutet für uns: Wir stärken Hilfsbereitschaft und entwickeln die Teamfähigkeit, indem das Kind lernt, für sich und seine Mitschüler im Rahmen seiner Möglichkeiten Verantwortung zu erkennen und zu übernehmen.
Daraus folgern wir den Grundsatz:
Wir entwickeln und stärken die Selbstständigkeit der Kinder.
Dazu schaffen wir Lernsituationen, in denen die Kinder mitdenken, mitplanen und mitgestalten. Wir fördern die Fähigkeit des Kindes, sein Verhalten und Arbeiten einzuschätzen.
Das grundlegende Ziel unserer schulischen Arbeit ist es, allen Kindern eine umfassende Bildung zu vermitteln. Daher kommt zu der oben besprochenen personalen und sozialen Bildung auch die fachliche Bildung hinzu, die sich in dem Grundsatz niederschlägt:
Wir vermitteln fachliche Grundlagen.
Das heißt für uns: Wir vermitteln Grundkenntnisse auf der Basis der Lehrpläne. Wir fördern kreative, motorische und musische Fähigkeiten. Wir bieten Situationen, die Kopf, Herz und Hand der Kinder ansprechen. Durch leistungsorientierten und differenzierten Unterricht wird die Basis für weiteres Lernen geschaffen.
Wir berücksichtigen die Bedürfnisse des Kindes nach Zuneigung, Anerkennung, Sicherheit, Geborgenheit und Bewegung.
2. Kernbereich Unterricht
2.1 Erziehung zur Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Sozialfähigkeit und Lernkompetenz im Unterricht
Unterricht muss so gestaltet sein, dass Kinder in der Gemeinschaft individuell und differenziert lernen und üben können. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies, dass neben Lehrer geleiteten Unterrichtsformen folgende offene Unterrichtsmethoden verwendet werden:
Wochenplan
Lernen an Stationen
Werkstattunterricht
Projektunterricht
Alle diese Formen des offenen Unterrichts werden an der GGS Jüchen bereits durchgeführt. Der Werkstattunterricht wird in kollegialer Zusammenarbeit weiter entwickelt. Orientiert an den Themen der neuen Richtlinien werden in Form von Arbeitsplänen Themenkisten erstellt. Als Ideen- und Materialfundus sollen sie allen Klassen mit dem Verweis auf die verbindlichen Schwerpunkte zur Verfügung stehen.
2.2 Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
Ermutigender Anfang
Bereits vor der Einschulung besuchen die Lehrer/innen der neuen ersten Schuljahre die Kinder in den Kindergärten und führen erste Gespräche mit den Erzieherinnen.
Am Ende des Kalenderjahres vor der Einschulung findet der erste Informationsabend für die Eltern der Schulneulinge statt. Sie werden eingehend über die Schulfähigkeit eines Kindes informiert.
Ein Bestandteil der Schulanmeldung ist eine Sprachstandsfeststellung. Ergibt ein Gespräch der Schulleitung mit dem Kind Anhaltspunkte dafür, dass es die deutsche Sprache nicht hinreichend beherrscht, stellt die Schule seinen Sprachstand in einem standardisierten Verfahren fest. Ergibt sich ein Förderbedarf, so nimmt das Kind an der Sprachfördermaßnahme der Gemeinde Jüchen teil.
Im Rahmen der Schuleingangsdiagnostik wird im Januar vor der Einschulung ein Parcours durch die Lehrer der Schuleingangsphase durchgeführt. Daraus ergeben sich Aspekte für die Weiterarbeit in den Kindergärten und eventuelle Empfehlungen zur individuellen Förderung.
Ein Besuch am Schulvormittag mit den Erzieherinnen des Kindergartens im ersten Schuljahr gibt den kommenden Erstklässlern einen Einblick in den Schulalltag.
2.3 Flexible Schuleingangsphase
Unterricht in der jahrgangsbezogenen Flexiblen Schuleingangsphase
Die seit dem Schuljahr 2005/2006 von der Landesregierung eingeführte Schuleingangsphase erfordert eine Konzeption und Organisationsform, in der die individuelle Förderung eines jeden Schülers und eine Flexibilität innerhalb der Stufe ermöglicht wird. Basis für individuelles Lernen sind eine fundierte Diagnostik, Lernstandsbeschreibungen, die Handhabung von Beobachtungsbögen zur Feststellung der individuellen Lernausgangslage sowie der Einsatz von Förderplänen.
2.4 Integrative Schuleingangsphase mit Unterstützung einer Diplom-Sozialpädagogin
Die Arbeit der Diplom-Sozialpädagogin in der Flexiblen Schuleingangsphase hat die Aufgabe, Schüler, die in besonderer Weise in ihrem Lernprozess benachteiligt sind, zu fördern. Die pädagogische Förderung hat das Ziel, dass schulpflichtige Schüler, die in die Grundschule aufgenommen worden sind, in ein bis drei Jahren persönlich erfolgreich die Schuleingangsphase durchlaufen können.
2.5 Computer unterstütztes Lernen
Der Umgang mit dem Computer kann wie das Rechnen, Schreiben und Lesen als grundlegende Fertigkeit betrachtet werden, die unsere Schüler/innen im Laufe ihrer Schulzeit erwerben sollen.
In fast allen Klassen ist bereits mindestens ein Computer vorhanden. Geplant ist die Ausstattung der Klassenräume mit zwei Computern. Der Computerraum unserer Schule ist mit zwölf miteinander vernetzten, internetfähigen PCs ausgestattet. Außerdem stehen Drucker zur Verfügung.
3. Weitere pädagogische Schwerpunkte
3.1 Offene Ganztagsschule (OGATA)
3.2 Gesundheitserziehung
Ein gesundes Lernklima fördert die Freude und Bereitschaft am Lernen und ist somit ein wichtiger Baustein unserer pädagogischen Arbeit. Seit 2003 ist die GGS Jüchen dem Netzwerk "Opus NRW - Gesundheitsförderung an Schulen und Kindergärten" angeschlossen. Im Austausch mit anderen Netzwerkteilnehmern, durch Schulungen, Tagungen und nicht zuletzt durch die Vermittlung fachlicher und finanzieller Unterstützung werden an unserer Schule zur Zeit drei Projekte im Rahmen der Gesundheitsförderung durchgeführt:
1. Schulhofgestaltung
2. Gesundes Frühstück
3. Gewaltprävention - Konfliktbewältigung
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